Impfentscheidung: Vier Fragen einer Mutter

Abb.
Eine Mutter berichtet von ihren Erfahrungen mit dem Impfen und stellt vier wichtige Fragen, die von Hans U. P. Tolzin beantwortet werden.

Ich kann leider nicht mehr alle Anfragen beantworten, die mich erreichen. Doch hin und wieder, wenn diese Fragen auch für andere Eltern relevant sein könnten, beantworte ich sie über meine Webseite. Nachfolgend der Leserbrief mit vier Fragen von Bettina S. und meine Antworten (in blau):

Sehr geehrter Herr Tolzin, zunächst einmal vielen Dank für Ihre Arbeit und ihr unermüdliches Engagement die Menschen über den Sinn bzw. Unsinn von Impfungen aufzuklären und die Möglichkeiten zur Vernetzung und Auseinandersetzung zu schaffen.

Ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, Erzieherin und habe nochmals ein Studium absolviert nebenbei.

Ich lese Ihre Beiträge und den Impf-Report seit vielen Jahren und habe auch schon andere davon "überzeugt" sich etwas kritischer mit der Thematik des Impfens zu befassen. Mein heute 14-jähriger Sohn ist nach zwei Sechsfachimpfungen 2004 und unschönen Nebenwirkungen kein weiteres Mal geimpft worden. Meine jüngste zweijährige Tochter hat noch gar keine Impfung erhalten.

Der Gegenwind wird jedoch spürbar stärker und es wird immer herausfordernder, den Stimmen die Stirn zu bieten, die einem ein schlechtes Gewissen einreden oder sogar Verantwortungslosigkeit gegenüber dem eigenen Kind vorwerfen!

Die Erfahrung und langjährige Auseinandersetzung mit dem Thema hat mir gezeigt, dass der einzige Weg die Aufklärung ist! 

Dazu musste ich mich als Laie durch einen Stapel Fachliteratur kämpfen und einige Vorträge (zuletzt der Impfkongress im Februar in Berlin) besuchen.

Ich habe über Ihre Seite einige Filme bestellt und Podiumsdiskussionen mit oder ohne Filmvorführungen begleitet. Die Bücher in meinem Regal mehren sich, aber dennoch stoße ich immer wieder an die selben Grenzen. Aus diesem Grund schreibe ich Sie heute an, in der Hoffnung, dass Sie mir antworten und mir auf meinem Weg weiterhelfen können.

Nach dem Kongress in Berlin bin ich wieder um einige Informationen und Neuigkeiten reicher. Gestern habe ich die Datenbanken des Robert-Koch-Instituts (RKI) analysiert und mich folgendes gefragt:


Wo gibt es verläßliche Daten zum Impfstatus Erkrankter?

Neben den regelmäßig veröffentlichten Statistiken über die Häufigkeit der meldepflichtigen Erkrankungen, stehen (meines Wissens) nirgends Informationen darüber, ob die Erkrankten geimpft oder nicht geimpft waren. Es muss doch irgendwo solche Daten geben?

(...) Diese Information ob geimpft oder nicht geimpft, ist doch (neben weiteren wichtigen Informationen wie z. B. über Vorerkrankungen, ob Einwanderer oder nicht etc., ganz ENTSCHEIDEND? Oder werden solche Daten woanders veröffentlicht?

Abb.Antwort:

Leider wird der Impfstatus bei der Meldung von Infektionskrankheiten nicht systematisch erfasst. Dies ist tatsächlich ein Manko. Meine Vermutung:

Die Mitarbeiter der deutschen Seuchenbehörde RKI vermeiden aus Angst um Folgen für ihre Karriere, jeglichem Zweifel an Impfungen Nahrung zu geben. Das resultiert in einer stillschweigenden Übereinkunft, dem Impfstatus bei der Erfassung von Infektionskrankheiten keine zu große Aufmerksamkeit zu schenken.

Allerdings halte ich aufgrund der unbekannten Dunkelziffer der Meldungen und dem Einfluss des Impfstatus bei der Diagnosestellung diese Daten nur für bedingt hilfreich. Zudem werfen untypische Verläufe Fragen bezüglich ihrer Bewertung auf.

Allerdings sind solche Daten durchaus vorhanden, z. B. in den Gesetzlichen Krankenversicherungen. Aber das RKI bemüht sich nicht um diese Daten. Die große KiGGS-Studie über die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen enthielt ebenfalls solche Daten, die Auswertung wurde jedoch von den verantwortlichen RKI-Mitarbeitern nachweislich manipuliert, um den gesundheitlichen Nachteil für Geimpfte zu vertuschen.

Darüber hinaus werden die Ergebnisse der Erwachsenen-Studie DEGS seit Jahren zurückgehalten. Uns würden Impfstatus und Antikörpertiter im Vergleich mit den anderen Gesundheitsdaten wirklich sehr interessieren. Ich vermute, dass die Studienverantwortlichen und RKI-Mitarbeiter alle paar Monate zusammensitzen und darüber brüten, wie sie die Daten umdeuten können, ohne sie zu fälschen...


Wo finde ich verläßliche Daten über schwere Impffolgen?

Es wird immer wieder in der Presse breitgetreten, wenn jemand an den Folgen einer Infektionskrankheut wie z. B. der Masern (siehe den Berliner Jungen 2015) stirbt, aber NIEMALS, wie viele im selben Jahr durch die Folgen einer Impfung geschädigt wurden bzw. sogar verstorben sind. Auch nicht, ob es ursächlich Vorerkrankungen gab etc. Dies war ja bei dem Masernfall so, aber wie kam diese Information letztlich heraus und wo bekommt man diese? Also auch für jemanden wie mich, der nicht Arzt ist, sich aber dennoch ein differenziertes Meinungsbild über diese Problematik machen will!?

Antwort:

Es gibt dazu zwei wichtige Quellen. Da wäre einmal die Zahl der jährlich offiziell anerkannten Impfschäden in Deutschland. Eine Anfrage an das Bundesgesundheits-ministerium ergab jedoch leider, dass man dort keinen Überblick hat - die Anerkennung von Impfschäden ist Sache der Länder.

Ich finde es beunruhigend, dass in Deutschland offenbar niemand sagen kann, wie hoch ganz konkret der Preis ist, der von Säuglingen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen für die Massenimpfungen gezahlt wird.

Die zweite Quelle ist die Meldedatenbank des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI). Seit 2001 gibt es in Deutschland für medizinische Berufe eine Meldepflicht für jeden Verdachtsfall einer Impfkomplikation. Bei Zuwiderhandlung droht ein Bußgeld bis 25.000 Euro. Das interessiert aber offenbar niemanden, am allerwenigsten das PEI. Dort tut man weiter so, als sei es den Ärzten freigestellt, ob sie melden oder nicht.

Niemand weiß, wie hoch die Dunkelziffer bei den Meldungen ist. Die Schätzungen reichen vom 20-fachen bis hin zum Tausendfachen der gemeldeten Zahl. Das PEI tut in seinen Veröffentlichungen so, als gäbe es diese Unsicherheit nicht.

Das Fehlen von vergleichenden echten Placebostudien mit Geimpften und Ungeimpften ermöglicht es dem PEI darüber hinaus, die gemeldeten Impfschadensverdachtsfälle in Zweifel zu ziehen, frei nach dem Motto: „Beweis Du doch mal, dass der Schaden von der Impfung kommt.“ In der Praxis wird die Beweislast mehr oder weniger Betroffenen auferlegt.

Fakt ist, dass niemand weiß, wie viel Schaden Impfungen anrichten! Zitate dazu

 

Ist der Maserneinzelimpfstoff tatsächlich verträglicher als die Mehrfachimpfung?

Gibt es den Einzelimpfstoff für Masern aktuell noch irgendwo und wie komme ich an diesen heran? Ist dieser Ihres Wissens nach verträglicher als der MMR (Masern, Mumps, Röteln) was die Nebenwirkungen angeht?

Antwort:

Es wird tatsächlich immer schwieriger, Einzelimpfstoffe zu erhalten. Hier wären eigentlich die Behörden gefragt, für eine ausreichende Bevorratung zu sorgen, so dass den Eltern die freie Wahl bleibt. Eventuell können Ihnen der Verein Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. weiterhelfen.

Ob Einzelimpfstoffe tatsächlich nebenwirkungsärmer sind, kann ich leider nicht sagen, da mir dazu die Daten fehlen.


Muss ich mir bei fehlendem Maserntiter Sorgen machen?

Weder ich noch meine beiden Kinder sind gegen Masern geimpft. Wo kann ich kostenfrei eine Titerbestimmung machen lassen um zu prüfen, ob einer von uns (insbesondere der 14-Jährige) die Masern vielleicht über eine stille Feiung durchgemacht hat? Ich habe Angst, dass er diese evtl. nun stärker im Erwachsenenalter bekommt. Wo finde ich Infos bzw. Ärzte, die darüber aufklären können, wie ich im Falle einer Erkrankung reagieren kann, um Komplikationen vorzubeugen und die Erkrankung unterstützend zu begleiten? Ich kenne in meiner Nähe leider keinen Arzt, der mich diesbezüglich aufklären könnte.

Abb.Antwort:

Titerbestimmungen werden leider nur dann von den Kassen bezahlt, wenn ein akuter Erkrankungsverdacht vorliegt. Man könnte versuchen, über ein Musterverfahren die Kostenübernahme durch Kassen oder Gesundheitsämtern einzuklagen, aber mit einem schnellen Urteil wäre nicht zu rechnen und da gibt es noch das Kostenrisiko.

Meiner Ansicht nach werden die Antikörper überbewertet oder zumindest falsch verstanden. Das hat medizinhistorische Gründe, siehe dazu auch meinen Artikel auf impfkritik.de.

Meine Empfehlung ist erstens, sich noch intensiver mit dem zellulären Immunsystem zu beschäftigen (die Vorträge des Arztes Alfons Meyer kennen Sie?) und zweitens in Ihrer Nähe erfahrene Naturheilkundler aufzusuchen, und dann zu entscheiden, wem Sie im Falle einer Erkrankung vertrauen können. Den größten Erfahrungsschatz dürften die klassischen Homöopathen besitzen.

Und drittens empfehle ich dringend, sich mit Gleichgesinnten in Ihrer Nähe zu vernetzen und z. B. Ihre Erfahrungen bezüglich Heilpraktikern und Ärzten auszutauschen. Elternstammtische in Deutschland

Ich bedanke mich herzlich und wäre glücklich über Ihre Antwort!

 Bettina S.



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