Trotz Medienhetze gegen bekannten Impfkritiker: Webinar findet statt

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Nach einer kurzen, aber heftigen Medienkampagne musste die Volkshochschule Böblingen ein geplantes Webinar mit dem bekannten Impfkritiker Hans U. P. Tolzin wieder absagen. Nun wird das Webinar doch zum geplanten Termin stattfinden. Wenngleich auch ohne VHS...


Aktualisierung am 13. Feb. 2018: Das Webinar findet am Do., den 22. Feb. 2018, von 19 bis 20 Uhr statt.

Du hast Fragen? Dann kannst Du ab 19:30 Uhr Live mit Hans Tolzin ins Gespräch kommen!

Via Skype : kulturstudio1 oder Telefon: 03821 - 4 25 50 95

Link zum Livestream: https://youtu.be/eBBgaocOjyI

(ir) Die Volkshochschule Böblingen ist bekannt dafür, auch mal heiße Eisen in Form von Live-Webinaren zu kontroversen Themen anzupacken. Diese Webinare werden dann auch gerne von verschiedenen Volkshochschulen im Bundesgebiet gebucht, um dort vor Ort auf Großleinwand dem interessierten Publikum gezeigt zu werden. Ein wichtiger Beitrag somit für eine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit kontroversen Themen und für die Meinungsbildung eines mündigen Bürgers.

Dass eine kritische Hinterfragung der offiziellen Impfpolitik bereits im Vorfeld eine derartige Kontroverse auslösen würde, hat allerdings auch die Mitarbeiter der VHS überrascht. Die Leitung knickte praktisch sofort ein - eine öffentliche Impfdiskussion ist selbst in der Volkhochschule nicht erwünscht.

Die Hetze gegen Tolzin - anders kann man es eigentlich kaum nennen - begann Mitte der Woche im Müncher Merkur, Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten und Leonberger Kreiszeitung zogen schnell nach.

Der Artikel im Merkur ist überschrieben mit "Er hält Homosexualität für heilbar" und berichtet über eine Einladung des Kreisbildungswerks Ebersberg für das Webinar mit Tolzin als Referenten und dass man dieses Webinar nun wieder abgesagt habe.

Ob dem Autor des Artikels wohl bewusst ist, in welche Traditionen er sich stellt, wenn er nicht über Tolzins durchaus berechtigte Kritik an der aktuellen Impfpolitik berichtet, sondern ihn statt dessen verunglimpft, indem er ihn als u. a. "Milchwirt" bezeichnet, als "Befürworter einer Germanischen Medizin" und als "AIDS-Leugner".

Das ist unterste Schublade und übelster Lobbyisten-Journalismus

Hier geht es ganz offensichtlich nicht darum, die Leser des Merkur objektiv über Pro und Kontra von Impfungen zu informieren und ihnen so die Bildung einer eigenen, von Fremdinteressen unbeeinflussten Meinung zu ermöglichen. Kein Wunder, dass die Auflagen der Mainstream-Medien seit vielen Jahren beständig sinken und sie zunehmend von wachen Menschen als "Lügenpresse" eingestuft werden.

Die Botschaft: Hört diesem Mann auf keinen Fall zu

Wer sich öffentlich kritisch mit Impfungen auseinandersetzt oder einer kritischen Stimme öffentlichen Raum zur Verfügung stellt, den haben wir nicht nur nicht mehr lieb, sondern der wird  automatisch nach besten Kräften mit medialem Dreck beworfen und verunglimpft. Und wer sich davon nicht beeinflussen läßt, ist künftig unser erklärter Feind, den wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Kräften bekämpfen.

Das funktioniert übrigens in unserer "modernen" Gesellschaft so hervorragend, dass nur ganz wenige - und schnell zu Außenseitern gestempelte - Menschen es wagen, dieses Tabu zu brechen. Und das ist wohl kaum ein Kompliment für den Zustand unserer Gesellschaft.

Was immer Tolzin auch jemals über Homosexualität, über Germanen oder AIDS gesagt oder geschrieben haben mag, ist in diesem Zusammenhang nicht wirklich relevant. Erstens geht es beim Webinar nicht um diese Themen, sondern ums Impfen, zweitens spielen die Autoren dieser Hetzkampagne ganz offensichtlich auf niedrige menschliche Instinkte an, um eine bestimmte Reaktion zu erreichen:

Nämlich dass man diesem Mann auf keinen Fall zuhört.

Aber was macht Tolzin eigentlich so gefährlich?

Vielleicht, dass er es wagt, als Nichtakademiker die Stimme zu einem Thema zu erheben, das von einer selbsternannte Elite in einer fast schon pseudoreligiös anmutenden Art und Weise für sich beansprucht wird.

Nicht nur das, Tolzin warnt vielmehr öffentlich davor, wichtige  Entscheidungen einer Elite zu überlassen und die Verantwortung abzugeben. Und das macht er beim Thema Impfen noch nicht einmal so schlecht, wie zahlreiche dankbare Rückmeldungen von Seminarteilnehmern und Lesern seiner Publikationen vermuten lassen.

Nun leben wir aber in einer Gesellschaft, die sich in einem materiellen und psychischen Mangelzustand sieht, der scheinbar nur dadurch behoben werden kann, dass man in die gesellschaftliche Elite aufsteigt. Der Preis, der dafür gezahlt werden muss, besteht dabei dummerweise aus Selbstverleugnung. Da gilt es z. B., sich innerhalb einer Partei fast bedingungslos der herrschenden Seilschaft zu unterwerfen oder an der Uni den Professoren zu gefallen oder einem Vorgesetzten gefällig zu sein.

Wenn da jetzt einer kommt und dazu auffordert, dies zu hinterfragen, drohen auf dem Elitedenken basierende Karrieren, öffentliches Ansehen und Machtstrukturen in sich zusammenzufallen. Es ist also reiner Selbstschutz, wenn diejenigen, die sich mit der angeblichen Elite arrangiert haben, nicht dulden wollen, dass so jemanden wie Tolzin an Einfluß gewinnt.

Worum es wirklich geht

Impfungen sind invasive medizinische Maßnahmen am gesunden (!) Menschen, und damit rechtlich gesehen Körperverletzungen, die der mündigen Einwilligung bedürfen. Weder für Wirksamkeit noch für Sicherheit gibt es Garantien. Zudem ist sind Impfungen ganz offensichtlich nicht die einzige Möglichkeit, Infektionskrankheiten vorzubeugen, womit auch ihre Notwendigkeit zu hinterfragten ist.

Eine kritische Nutzen-Risiko-Abwägung ist also sowohl bei der Zulassung von Impfstoffen, wie auch bei der öffentlichen Empfehlung und bei der konkreten Anwendung im Einzelfall notwendig. Dazu müssen Eltern und Patienten ergebnisoffen und ausgewogen aufgeklärt und informiert werden, z. B. über mögliche Kontraindikationen und Nebenwirkungen. Findet diese Aufklärung nicht statt, kann nicht mündig eingewilligt werden. Kann nicht mündig eingewilligt werden, handelt es sich um Körperverletzung, mit den entsprechenden möglichen rechtlichen Konsequenzen.

Eine völlig einseitige und darüber hinaus manipulative Informierung der Bevölkerung, wie sie derzeit durch Behörden, Medien und Politik stattfindet, stellt gleich auf mehrfache Weise eine Verletzung von Grundrechten dar, die sich laut Grundgesetz von der Würde des Menschen ableiten. Dies kann auf keinen Fall hingenommen werden, denn für die Verankerung der Grundrechte im Grundgesetz mussten die Kriegsgeneration einen unsagbaren Blutzoll zahlen.

Das Webinar findet trotzdem statt

Wie Tolzin auf Anfrage mitteilte, wird das Webinar trotz Absage der VHS wie geplant am Donnerstag, den 22. Februar 2018, von 19 bis 20 Uhr stattfinden. Die genauen Zugangsdaten werden rechtzeitig über die Webseite www.impfkritik.de und den dazugehörenden Newsletter bekanntgegeben.

Das Referat wird ca. 30 Minuten dauern, danach gibt es für die Zuschauer die Gelegenheit, über Chat und/oder Audio-Zuschaltung Fragen zu stellen. Bitte merken Sie sich den Termin schon einmal vor.



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