Neue Diabetes-Impfung: Den Bock zum Gärtner machen

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Ein neuer Impfstoff gegen Enteroviren soll gegen Diabetes vorbeugen. Doch da Impfungen möglicherweise eine der Hauptursachen für die Existenz von 6,3 Mio. Zuckerkranken in Deutschland darstellen, könnte eine solche Impfung die Problematik dramatisch verschlimmern. Doch der Diabetes-Industrie könnte das zusätzlich Umsätze bescheren.

Diabetes Mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine der häufigsten Diagnosen unserer Zeit. Nach Ansicht der Deutschen Diabetes Hilfe leiden allein in Deutschland etwa 6,7 Mio. Menschen an der Zuckerkrankheit, darunter 2 Mio. die (noch) nichts von ihrer Krankheit wissen.

Für einen Zuckerkranken muss die gesetzliche Krankenversicherung durchschnittlich etwa das Doppelte aufwenden als für einen Versicherten ohne Diabetes. Insgesamt sind es jährlich etwa 35 Mrd. Euro, die für Zuckerkranke aufgebracht werden müssen. Das ist grob gerechnet ein Zehntel der jährlichen Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung.

35 Mrd. Euro ist eine gewaltige Summe. Und das jedes Jahr. Entsprechend hat sich ein regelrechter Industriezweig auf das Erkennen, Behandeln und Verwalten der Zuckerkranken eingerichtet. Diese – in der Regel profitorientierte - Industrie lebt davon, dass sich am Unheilbar-Status ihrer Kunden nichts ändert.

Als Ursache für der Variante "Diabetes mellitus Typ 1" wird eine Autoimmunreaktion angesehen. Dies bedeutet, dass unser Immunsystem aufgrund einer Fehlsteuerung körpereigene Zellen angreift, in diesem Fall die sogenannten Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse, welche das Insulin produzieren. Ohne Insulin kann der Blutzucker jedoch nicht in die Zellen gelangen, der Energiemangel der Zellen und der sich anstauende Blutzucker führen zu den entsprechenden Symptomen.

Da Forscher festgestellt haben wollen, dass Diabetiker vor ihrer Erkrankung überdurchschnittlich häufig an einer Enterovirus-Infektion leiden, will man der Zuckerkrankheit nun durch eine Impfung gegen das Enterovirus vorbeugen. Die ersten Versuche am Menschen sollen dieses Jahr (2018) beginnen.

Es mag sein, dass die Forscher und die Finanziers der Studie teilweise nur gute und ehrliche Absichten haben. Doch es geht natürlich auch um sehr viel Geld, Karrieren und in der Ferne winkende Nobelpreise. Das mag mit ein Grund dafür sein, dass bei diesen Forschungen und auch den Veröffentlichungen ein Teil der Realität einfach ausgeblendet wird.

Da ist z. B. die Frage nach den Ursachen von Diabetes Typ 1. Für eine Fehlsteuerung des Immunsystems gibt es zahlreiche denkbare Ursachen. Eine davon ist das in vielen Impfstoffen enthaltene Aluminiumhydroxid, dass u. a. zum sogenannten ASIA-Syndrom führen kann. Doch auch im zeitlichen Zusammenhang mit offiziell als aluminiumfrei geltenden Impfstoffen wird die Entstehung von Diabetes gemeldet, wie die Meldedatenbank des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) zeigt. Dort sind seit 2000 insgesamt 153 Meldungen von Diabetes nach Impfungen erfasst, darunter vier Todesfälle.

Die Dunkelziffer liegt je nach Quelle der Schätzung zwischen 90 und 99,9 %. Das entspricht einer Melderate von bestenfalls 10 % und schlimmstenfalls von einem Promille, also einem Tausendstel. Im schlimmsten Fall hätten wir es also mit etwa 153.000 Diabetes-Erkrankungen (seit 2000) zu tun, die im Zusammenhang mit vorausgegangenen Impfungen stehen könnten.

Die "Hitliste" der Meldungen wird vom MMR-Impfstoff Priorix angeführt (15 Fälle), danach kommen Gardasil (11), der Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix H1N1 (9), Infanrix hexa (7) und FSME-Immun Junior (7).

Wenn nun nicht ausgeschlossen werden kann, dass Impfungen - durch eine ungewollte Überstimulierung des Immunsystems - eine der Hauptursachen für Diabetes, insbesondere unter jungen Menschen, sind, ist eine Impfung gegen Diabetes ein Wiederspruch in sich. Es ist, als wolle man den Bock zum Gärtner machen. Wir dürfen gespannt sein, mit welchen klinischen Endpunkten man den Erfolg des Impfstoffs messen wird.

Ein anderer in der Regel ausgeblendeter Aspekt ist die (fehlende) Beweiskette für einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Enteroviren und Diabetes. Ein Beispiel zur Veranschaulichung:

Nehmen wir einmal an, eine Untersuchung stellt fest, dass bei einem ungewöhnlich hohen Anteil aller Hausbrände kurz vorher einer der installierten Rauchmelder angeschlagen hat. Ist also nun der Rauchmelder die Ursache für den Hausbrand? Dann bräuchten wir vielleicht so etwas wie eine „Impfung“ gegen Rauchmelder in Form eines „Antikörpers“, der die Batterien der Melder entfernt, so dass sie keine Wirkung mehr entfalten.

Enteroviren kommen, wie der Name schon sagt, vor allem im Darm vor. Der Darm ist der Hauptsitz des Immunsystems, wie wir heute wissen. Außerdem wissen wir spätestens seit es die wissenschaftliche Disziplin der Epigenetik gibt, dass Zellen auf genetischer Ebene miteinander kommunizieren und dass diese Kommunikation durch äußere Stress-Reize angestoßen werden kann.

Doch das wird bei den meisten Forschungen nicht berücksichtigt. Findet man virale Aktivität in erkranktem Gewebe, wird aus einem "viralen Rauchmelder" ganz schnell ein „Feuerteufel“, den es zu bekämpfen gilt. Alles, was man dann noch benötigt, um Karrieren und Forschungsgelder zu stimulieren, ist ein Labortest, der auf den angeblichen Feuerteufel anschlägt und die vermeintliche Wirksamkeit einer Impfung dokumentiert.

Selbst wenn die Gesamtanzahl der Häusbrände nach Einsetzen der Raumelder-Impfung nicht merklich zurückgeht, sind zumindest die „Rauchmelderinduzierten“ Hausbrände zurückgegangen. Das ist doch auch schon mal was. In der Infektionsmedizin nennt man das dann "Erregerverschiebung", während es sich in Wahrheit nur um eine Diagnoseverschiebung bei gleichbleibender Erkrankungsrate handelt.

Mit Wissenschaft hat das im Grunde nix zu tun - aber diese Denk- und Vorgehensweisen haben sich in unserer Gesellschaft dermaßen fest etabliert, dass jede Abweichung davon automatisch zur aggressiven Attacken gegen die Abweichler führt.

Empfehlen kann ich Ihnen bei einer vorhandenen Diabetes-Diagnose als Nichtfachmann nicht. Aber wenn ich selbst diese Diagnose hätte, würde ich an erste Stelle zu Medizinern gehen, deren Horizont ein wenig über den schulmedizinischen Tellerrand hinausreicht.

Denn den Bock zum Gärtner zu machen, hat nur dann einen Sinn, wenn man danach komplett umgraben will.


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